Archiv für den Monat: Mai 2016

Geruchsträger: Wasser

Für das Training von Amigo und mir hat sich unsere Trainingspartnerin was besonderes einfallen lassen: In einer Sprühflasche war ein Duftwasser von ihr, welches ich zur Geruchsabnahme für die Suche auf den Boden gesprüht habe. Amigo hatte zwar eine Tüte erwartet, dann aber auf Kommando am Boden gerochen und sich auf die Suche gemacht – und natürlich gefunden.

Toll, wie wenig Material die Hunde brauchen, um eine Spur verfolgen zu können.

Impressionen vom Anfängerkurs

Mantrailing-Neulinge werden bei uns in mehreren Sequenzen mit wenigstens 3 unterschiedlichen Versteckpersonen angelernt. Der Hund soll die Verknüpfung herstellen, dass er den Menschen zu dem angebotenen Geruch suchen soll – und nicht nur eine bestimmte Person.

Je nach Mensch-Hunde-Team können gleich weitergehende Ansätze in die ersten Sequenzen eingebaut werden. Hier bietet der Hund als Anzeige schnell den Vorsitz an, was natürlich super ist. Auch konnte der Geruchsartikel recht schnell von einem größeren Tuch auf etwas kleineres und weniger intensiv riechendes ausgebaut werden. Aber Achtung: Hier kommt es viel auf die Vorerfahrung des Hundes beim Lernen an. Es macht überhaupt nichts, wenn über einen längeren Zeitraum mit intensiven Geruchsartikeln gearbeitet wird.

Und nicht nur mit Futter kann belohnt werden – auch ein gemeinsames Spiel mit der Versteckperson motiviert den Hund, Menschen zu suchen.