Archiv für den Monat: Oktober 2017

Kopf an Kopf

Amigo durfte sein Herrchen suchen, was er sehr, sehr gerne macht. Diesmal lag Artur flach auf dem Boden und das Gesicht teilweise mit seiner Weste bedeckt.

Interessant, Amigos Reaktion bei seiner Ankunft: Zügig hin, einbremsen, riechen, stehen, nochmal riechen – und dann hat er sich solidarisch hingelegt und angezeigt.

Obwohl Amigo bestimmt wusste, dass er sein Herrchen suchen soll, hat er die Person vor der Anzeige noch überprüft. Dies lag auch daran, dass Artur flach am Boden lag anstatt z.B. irgendwo zu sitzen, zu knien oder zu stehen.

Die anschließende Belohnung – leckere Hundewurst und Wasser mit Kaffeesahne verfeinert – hat er sich redlich verdient.

Der Trainerhund als Vorführhund.

Oder:  Weshalb wir mit unserem Amigo ganz normal mittrainieren.

In der Regel ist unser Amigo bei jedem Training mit dabei. Er hat dabei verschiedene Aufgaben:

  • Wir führen einzelne Übungen mit ihm vor, z. B. wie sich Hunde auf einer großen freien Fläche “einpendeln”.
  • Amigo muss über Stellen trailen, bei denen andere Hunde Schwierigkeiten hatten. So konnten wir mal sehen, wie alle Hunde – die Anfänger wie auch die Erfahrenen – zum Ausarbeiten des Trails in die gleiche Richtung gelaufen sind, obwohl wir damit nicht gerechnet hatten.
  • Mich persönlich hat es immer motiviert, den Trainerhund arbeiten zu sehen (egal bei welcher Art von Training). Da läuft auch nicht immer alles ganz rund und es wird deutlich, dass die Übung den Meister macht. Außerdem hab ich mir manches abgeschaut, was ich für uns im Training anwenden konnte – und manches, was ich nicht anwenden wollte.
  • Und das Highlight zum Schluss: Ein Kursteilnehmer darf uns einen Trail legen und uns begleiten. Hier ist der Lerneffekt für den “Trainer-Azubi” am größten. Zu sehen wie Amigo und ich die Aufgabe lösen und dann noch Feedback geben, macht für alle Beteiligten einfach großen Spaß.

Falls Ihr auch mal Lust habt, bei uns mitzutrainieren, meldet Euch.