Archiv für den Monat: März 2018

Die Bedeutung des Geruchartikels

Heute bei strahlendem Sonnenschein und heftigem Wind haben wir zwei Anfänger-Hunde zum Thema “Bedeutung des Geruchartikels” trainiert.

Naturtalent Cooper musste zum ersten Mal  – nach einer kleinen Trainingspause – “einfach so” starten. Um es nicht zu schwierig zu machen, gab es einen intensiven Geruchartikel, eine kurze Strecke und eine bekannte Zielperson. Nachdem Cooper die Aufgabe gut gemeistert hat, haben wir im zweiten Durchgang den Schwierigkeitsgrad erhöht. Der Geruch wurde frisch erstellt und in ein Glas gepackt. Bemerkenswert: Cooper war die Person gänzlich unbekannt und es gab keinerlei Kontakt vorab. Total interessiert an der Aufgabe und am Geruchartikel hat er das Taschentuch gleich mal ein paar Meter mitgenommen um sich dann direkt durch die Büsche zu schlagen. Bravo kleiner Cooper, es macht große Freude Dich und Frauchen zu trainieren.

Nicht weniger Freude haben wir an Juno. Heute das dritte Mal im Training war seine Aufgabe, den Geruchartikel mit dem “Riech”-Kommando zu verknüpfen und der Geruchspur zu folgen, die dazu passt. Im ersten Durchgang hätte er noch Chance gehabt, die ihm bekannte Zielperson mit den Augen zu verfolgen. Aber er war mehr bei Frauchen und mir – gut so. Als Geruchartikel wurde jeweils ein getragenes T-Shirt verwendet und die Strecke war nicht sehr lang, denn das Trainingsziel war, die Bedeutung des Geruchsartikels zu erfassen. Ist das gelungen, stehen dem weiteren erfolgreichen und abwechslungsreichem Training im wahrsten Sinne des Wortes alle Wege offen.

 

Toll belohnen

Unsere Hunde haben im Training alle viel Spaß am Suchen. Als Nasentier liegt ihm diese Aufgabe in seiner Natur. Aber alle Hunde haben schnell gelernt, dass am Ende der Aufgabe noch eine besondere Belohnung auf sie wartet. Neben Lob gibt es für den Hund in der Regel eine schmackhafte Köstlichkeit, die es im besten Fall so nicht alle Tage gibt.

Unser Amigo bekommt meistens – neben Käse, Wienerle oder Fleischkäse – eine Hundewurst, die wir beim Metzger Ermer in Lauffen kaufen. Am Vorabend portioniere ich seinen Teil und der Rest wandert wieder in die Tiefkühltruhe.

Am Trainingstag habe ich in der Küche immer Gesellschaft, wenn ich die Wurst aufschneide. Für’s brave warten beim Wurst-schneiden bekommt er bereits ein Stück. Da Amigo mit Hingabe trailt, erhält er stets auch eine großzügige Belohnung.

Futterbelohnungen sind wichtig, aber Lob, Stolz-sein auf seinen Partner Hund und auch ein Spiel auf dem Rückweg gehören für uns dazu. Amigo darf sich hier auch Zeit lassen und all die Gerüche, an denen er vorher vorbei gearbeitet hat, genau untersuchen.

Zum Trinken bekommt er verfeinertes Wasser – er bevorzugt hier frische Sahne, aber auch Kaffeesahne ist in Ordnung.

 

Fazit: Zeigt Euren Hunden in allen möglichen Varianten und Kombinationen, dass sie ihre Sache gut gemacht und Euch zum Ziel geführt haben. Ist der Hund glücklich, ist es der Mensch doch auch, oder?