Archiv für den Monat: Juni 2018

Gut getarnt

Trailen wir bei Wald und Wiese,  kommt immer wieder eine Tarndecke zum Einsatz. Insbesondere Artur hat viel Spaß daran, obwohl er auch so meist perfekt versteckt ist.

Im ersten Bild seht Ihr also Arturs neue Dienstkleidung  Das Foto entstand beim Wegbringen ins Versteck.

Das tolle an Tarndecken ist, dass sich die Zielperson wirklich überall niederlassen kann – und sei es mitten auf der Wiese. Damit rechnet insbesondere der Mensch nicht.

Mingo bleibt zunächst etwas auf Abstand und vergewissert sich, dass sein zu suchender Geruch von dem Teil da drüben kommt. Ganz vorsichtig wird abgecheckt 
Wir bestätigen hier dann ohne dass Mingo vorsitzen muss, denn er darf noch lernen, dass das Ziel nicht immer menschliche Gestalt haben muss.

Unter Ablenkung trailen

Für mich als Trainerin ist es jedes Mal eine rießengroße Freude den Hundeführern “zu beweisen”, dass ihre Hunde selbst unter Ablenkung sich für die Arbeit entscheiden, einfach weil es ihnen so viel Spaß macht.

Die Ausgangssituation ist jedes Mal dieselbe: Während des Trails erkennt der Hundeführer eine Situation auf sich zukommen, in welcher der Hund normalerweise total abgelenkt ist. Bei unseren Hunden waren es z.B.

  • andere Hund abchecken,
  • in Mäuselöchern buddeln,
  • Fressbares suchen,
  • Radler verbellen,
  • durch Menschenmengen arbeiten oder
  • Frisbees fangen und vieles mehr.

Das Schwierige ist, als Hundeführer Ruhe zu bewahren und zu schauen, was der Hund macht. Das Staunen und vor allem die Freude ist dann groß, wenn der Mensch erkennt, dass der Hund einfach weiterarbeitet. Das ist die Grundlage für vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund.

So durfte ich lernen, dass unser Amigo inzwischen andere Hunde während der Arbeit ignoriert. Dafür darf er dann nach der Belohnung auf dem Rückweg auch noch ausgiebig schnüffeln.

Wenn Ihr auch schönes mit Eurem Hund erleben wollt, meldet Euch. Mantrailing ist Teamarbeit pur.