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Jahres-Abschlusstraining 2018

Zum Jahresabschluss haben wir zu einem gemeinsamen Training alle Teams eingeladen, die dieses Jahr bei uns trainiert hatten. Und es war richtig, richtig schön. Auch das Wetter hat gehalten, so dass es zwar windig war aber nicht stürmisch und trocken blieb es zudem.

Wer uns kennt weiß, dass wir nur in kleinen Gruppen mit max. 4 Teams arbeiten. Und entsprechend wurde das Training von mir organisiert: 3 Gruppen mit max. 4 Teams und Helfern, die selbständig von mir vorbereitete Aufgaben abarbeiten durften.

So bleibt uns noch, Euch einen schönen Jahresausklang zu wünschen. Lasst es Euch gut gehen und kommt gut ins Neue Jahr!

Zu Gast bei den “Zwergenlöschern” der FF Augsburg-Oberhausen

Unsere Spürnasen hatten eine ganz besondere Aufgabe: Wir waren zu Gast bei der Freiwilligen Feuerwehr Augsburg-Oberhausen in der Gruppe der “Zwergenlöscher”. 13 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren warteten gespannt auf den Unterricht mit den Hunden.

Neben Amigo (Lagotto Romagnolo, 8 Jahre) waren Dackel Cooper (3 Jahre) sowie Airedale Terrierhündin Chili (1 1/2 Jahre) am Start.

Zunächst durften die Kinder ihr Wissen über Hunde erzählen um danach einige wenige Verhaltensregeln festzulegen. Losgelegt wurde im Schulungsraum. Die Kinder durften ein Spielzeug der Hunde sowie Leckerli verstecken.  Alle drei Hunde hatten ganz schön zu arbeiten, zeigten aber Durchhaltevermögen und fanden – teils mit Unterstützung von uns – das Gesuchte.

Im Anschluss daran gab es noch für jeden Hund zwei Durchgänge im Mantrailing auf dem Außengelände. Die Kinder durften die Verstecke selbst wählen (wie z.B. der Kellerabgang bei Chili, siehe Foto) und haben es uns nicht ganz einfach gemacht. Insbesondere der zweite Durchgang, als alle Zwergenlöscher und Betreuer im Hof waren, war eine große Herausforderung.

Zum Abschluss gab es dann noch “freies Spiel”: streicheln, Spielzeug verstecken, Leckerli verstecken und fang-mich-spielen. Der Umgang der Zwergenlöscher mit den Hunden war ganz toll! Immer wurde gefragt und alle haben auf die Bedürfnisse der Hunde Rücksicht genommen. Auch uns hat es großen Spaß gemacht und wir kommen gerne wieder!

Läufige Hündin “im Weg”

Heute nutzte ich die Gunst, dass Sally läufig am Training teilnahm 🙂 Zunächst war Sally im Auto und beide unkastrierte Rüden waren nicht weiter interessiert. Die ersten Trails wurden wie immer gut gearbeitet. Für den zweiten Trail ließ ich Sally dann zweimal den Weg queren, den die Hunde passieren mussten. Eine spannende Aufgabe 🙂

Sally quert den Fußweg, den sowohl Amigo als auch später Cooper passieren müssen. Beide Hunde suchten jeweils eine andere Person und Sally querte jeweils kurz vor dem Start den Weg. Damit war der Geruch von Sally noch richtig, richtig frisch.

Mit Amigo (8 Jahre) hatte ich echte Mühe. Sicher sieben oder achtmal hat er sich festgetuckert. Als die Spur dann weg war ist er sicher und zielstrebig zur Versteckperson. Puh, das war anstrengender als ich dachte aber dennoch kann ich mich auf Amigo verlassen.

Eine halbe Stunde später das gleiche Szenario für Cooper, 2 Jahre. Vor ihm lief sogar noch eine Hündin. Und was macht Cooper? Ignoriert die läufige Spur von Sally, überholt ohne eines Blickes zu würdigen die Hündin und findet sein Frauchen. Auch Artur als Deko-Figur am Rand wurde gekonnt ignoriert. Bravo kleiner Cooper.  Die anschließende Abkühlung war hochverdient.

Fazit: Wir haben mega-tolle Suchhunde 

Falls auch Ihr einiges mit Eurem Hund gemeinsam erleben wollt, dann meldet Euch. Es gibt noch freie Plätze.

Gut getarnt

Trailen wir bei Wald und Wiese,  kommt immer wieder eine Tarndecke zum Einsatz. Insbesondere Artur hat viel Spaß daran, obwohl er auch so meist perfekt versteckt ist.

Im ersten Bild seht Ihr also Arturs neue Dienstkleidung  Das Foto entstand beim Wegbringen ins Versteck.

Das tolle an Tarndecken ist, dass sich die Zielperson wirklich überall niederlassen kann – und sei es mitten auf der Wiese. Damit rechnet insbesondere der Mensch nicht.

Mingo bleibt zunächst etwas auf Abstand und vergewissert sich, dass sein zu suchender Geruch von dem Teil da drüben kommt. Ganz vorsichtig wird abgecheckt 
Wir bestätigen hier dann ohne dass Mingo vorsitzen muss, denn er darf noch lernen, dass das Ziel nicht immer menschliche Gestalt haben muss.

Unter Ablenkung trailen

Für mich als Trainerin ist es jedes Mal eine rießengroße Freude den Hundeführern “zu beweisen”, dass ihre Hunde selbst unter Ablenkung sich für die Arbeit entscheiden, einfach weil es ihnen so viel Spaß macht.

Die Ausgangssituation ist jedes Mal dieselbe: Während des Trails erkennt der Hundeführer eine Situation auf sich zukommen, in welcher der Hund normalerweise total abgelenkt ist. Bei unseren Hunden waren es z.B.

  • andere Hund abchecken,
  • in Mäuselöchern buddeln,
  • Fressbares suchen,
  • Radler verbellen,
  • durch Menschenmengen arbeiten oder
  • Frisbees fangen und vieles mehr.

Das Schwierige ist, als Hundeführer Ruhe zu bewahren und zu schauen, was der Hund macht. Das Staunen und vor allem die Freude ist dann groß, wenn der Mensch erkennt, dass der Hund einfach weiterarbeitet. Das ist die Grundlage für vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund.

So durfte ich lernen, dass unser Amigo inzwischen andere Hunde während der Arbeit ignoriert. Dafür darf er dann nach der Belohnung auf dem Rückweg auch noch ausgiebig schnüffeln.

Wenn Ihr auch schönes mit Eurem Hund erleben wollt, meldet Euch. Mantrailing ist Teamarbeit pur.

Schön war’s: Mantrailing-Intensiv-Wochenende

Letztes Wochenende hat es stattgefunden: Das erste Mantrailing-Intensiv-Wochenende, organisiert von workfordogs und augsburg-mantrailing.

Kurz gefasst: Es war toll!

Wir haben in wunderschöner, teilweise geschichtsträchtiger Umgebung trainiert wie z.B. im Klosterhof,  auf Schloss Liebenstein, rund um die Pfalzgrafenburg, am Neckar, in der Altstadt mit kleinen Gassen und vielen Winkeln aber auch in Weinbergen oder beim Golfplatz und durch Biergärten.

Die Teams wurden in viele verschiedene Situationen gebracht, wo wir ihnen  Tipps geben konnten, wie sie reagieren können damit der Trail erfolgreich gearbeitet werden kann. Dazu gehörte z.B.

  • ganz klassisch: das richtige Leinenhandling,
  • wie reagieren wenn der Hund auf dem Trail von Passanten angesprochen wird,
  • was tun wenn der Hund privat unterwegs ist,
  • wie “parke” ich den Hund falls Autos oder Radler kommen
  • Ruhe bewahren lernen

und noch viel mehr.

Neben dem Training mit dem eigenen Hund ist es ebenso ganz wichtig, andere Teams bei der Arbeit zu begleiten. Lernen durch beobachten – bei manchen Teams hat es dabei “klick” gemacht.

Fazit: Das Training mit zwei Trainern an nur einem Wochenende hat die Mensch-Hunde-Teams ordentlich weiter gebracht. Auch ich habe neues gelernt und freue mich schon auf die nächsten Trainings.

Die Bedeutung des Geruchartikels

Heute bei strahlendem Sonnenschein und heftigem Wind haben wir zwei Anfänger-Hunde zum Thema “Bedeutung des Geruchartikels” trainiert.

Naturtalent Cooper musste zum ersten Mal  – nach einer kleinen Trainingspause – “einfach so” starten. Um es nicht zu schwierig zu machen, gab es einen intensiven Geruchartikel, eine kurze Strecke und eine bekannte Zielperson. Nachdem Cooper die Aufgabe gut gemeistert hat, haben wir im zweiten Durchgang den Schwierigkeitsgrad erhöht. Der Geruch wurde frisch erstellt und in ein Glas gepackt. Bemerkenswert: Cooper war die Person gänzlich unbekannt und es gab keinerlei Kontakt vorab. Total interessiert an der Aufgabe und am Geruchartikel hat er das Taschentuch gleich mal ein paar Meter mitgenommen um sich dann direkt durch die Büsche zu schlagen. Bravo kleiner Cooper, es macht große Freude Dich und Frauchen zu trainieren.

Nicht weniger Freude haben wir an Juno. Heute das dritte Mal im Training war seine Aufgabe, den Geruchartikel mit dem “Riech”-Kommando zu verknüpfen und der Geruchspur zu folgen, die dazu passt. Im ersten Durchgang hätte er noch Chance gehabt, die ihm bekannte Zielperson mit den Augen zu verfolgen. Aber er war mehr bei Frauchen und mir – gut so. Als Geruchartikel wurde jeweils ein getragenes T-Shirt verwendet und die Strecke war nicht sehr lang, denn das Trainingsziel war, die Bedeutung des Geruchsartikels zu erfassen. Ist das gelungen, stehen dem weiteren erfolgreichen und abwechslungsreichem Training im wahrsten Sinne des Wortes alle Wege offen.

 

Toll belohnen

Unsere Hunde haben im Training alle viel Spaß am Suchen. Als Nasentier liegt ihm diese Aufgabe in seiner Natur. Aber alle Hunde haben schnell gelernt, dass am Ende der Aufgabe noch eine besondere Belohnung auf sie wartet. Neben Lob gibt es für den Hund in der Regel eine schmackhafte Köstlichkeit, die es im besten Fall so nicht alle Tage gibt.

Unser Amigo bekommt meistens – neben Käse, Wienerle oder Fleischkäse – eine Hundewurst, die wir beim Metzger Ermer in Lauffen kaufen. Am Vorabend portioniere ich seinen Teil und der Rest wandert wieder in die Tiefkühltruhe.

Am Trainingstag habe ich in der Küche immer Gesellschaft, wenn ich die Wurst aufschneide. Für’s brave warten beim Wurst-schneiden bekommt er bereits ein Stück. Da Amigo mit Hingabe trailt, erhält er stets auch eine großzügige Belohnung.

Futterbelohnungen sind wichtig, aber Lob, Stolz-sein auf seinen Partner Hund und auch ein Spiel auf dem Rückweg gehören für uns dazu. Amigo darf sich hier auch Zeit lassen und all die Gerüche, an denen er vorher vorbei gearbeitet hat, genau untersuchen.

Zum Trinken bekommt er verfeinertes Wasser – er bevorzugt hier frische Sahne, aber auch Kaffeesahne ist in Ordnung.

 

Fazit: Zeigt Euren Hunden in allen möglichen Varianten und Kombinationen, dass sie ihre Sache gut gemacht und Euch zum Ziel geführt haben. Ist der Hund glücklich, ist es der Mensch doch auch, oder?

Kalt erwischt, aber Ziel erreicht

Letzten Samstag war es wieder soweit: Heike Kuse von work-for-dogs.de hat mit uns in Augsburg trainiert.

Pünktlich zum Trainingsbeginn hat es angefangen zu schneien. Für manche Hunde – Amigo eingeschlossen – war es schwieriger, sich auf den Trail zu konzentrieren, da es überall sooooo gut gerochen hat.

Gerade zu Beginn galt die Herausforderung den Hundeführern, eben NICHT den sichtbaren Spuren der Versteckperson zu folgen sondern seinem Partner Hund die Arbeit zu überlassen. Das hat super geklappt. Insbesondere Maddox Frauchen hat einen tollen Tipp: Einfach die Mütze so tief in die Augen ziehen, dass man selbst kaum noch raus schauen kann 🙂

Mein Feedback von Heike: Ich muss wieder vermehrt am Leinenhandling arbeiten. Die Lagotti machen gerne einen rasanten Richtungswechsel – das ist richtig Arbeit mit der Leine. Ich geb zu, ich hab’s ein wenig locker genommen – aber Recht hat sie schon. Und sie hat mir dann auch gezeigt, dass es besser geht, indem sie mit Amigo den letzten Trail gearbeitet hat. Danke schön Heike für den Input – ich werde fleissig meine Hausaufgaben machen.

Danke auch an die (eingeschneiten) Helfer und wandelnden Schneemänner. Es hat total viel Spaß gemacht und das anschließende Essen war wohlverdient.

Trail ins Futterhaus

DAS FUTTERHAUS in Augsburg – ein Geschäft für Tierbedarf & Tiernahrung – war diesmal der Ort, wo sich die Zielpersonen  aufhielten.

Dackel Seppi ist zum ersten Mal überhaupt in ein Gebäude hinein getrailt. Erwartungsgemäß ist er zunächst an der Türe vorbei, hat die Runde gedreht um dann ins Futterhaus rein zu gehen. Nach einem kleinen Imbiss am Eingang wurde mit Begeisterung das Geschäft durchgesucht.

Leider war neben der Zielperson ein unangeleinter Hund – und man sieht toll auf dem Foto, wie Seppi den Kopf abwendet, keinen Kontakt wünscht sondern arbeiten möchte. Aufgrund dieser Begegnung ist Seppi eine kurze Ehrenrunde gelaufen um dann direkt zur Zielperson zu laufen. Seine Belohnung hat er sich redlich verdient und am Ausgang durfte er nochmal eine extra Portion Futter naschen.

Amigo und Maddox haben beide bereits Erfahrung gesammelt, in Gebäude zu trailen. Amigo ging zielstrebig zugange und auch Maddox hat in der Abteilung für Katzen seine Zielperson gefunden.

Es hat unheimlich viel Spaß gemacht und unser Dank gilt auch dem FUTTERHAUS, welches uns diese Übung – nicht zum ersten Mal – erlaubt.